Ü-65-Treffen auf dem Hof Große Börding/Plogmann in Natrup-Hagen

Besser geht es kaum – tolles Hofambiente, tolle Gastgeber*innen, toller Einblick in das Hofgeschehen, tolle Versorgung, tolles Wetter und eine supertolle Wohlfühlatmosphäre! Ganz schön viele „tolls“ - aber das ist nicht übertrieben. „Wir hatten es rundherum gut hier auf dem Hof“, sagt eine Teilnehmerin, und ihr Mann ergänzt: „So viele Informationen zum Hofleben, zur Bauernfamilie mit drei Generationen und 120 Milchkühen in einem hochmodernen Stall, und dann auch noch einen Blick hinter die Kulissen eines solchen Betriebes habe ich nicht erwartet.“

Diese Eindrücke haben mehr als 60 Vereinsmitglieder gewonnen, die heute dabei sind. Zu ihnen gehört auch die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Hagen a.T..W., Ruth Schulte to Bühne, die es sich nicht nehmen ließ, der Einladung des Sportvereins zur Teilnahme an diesem Treffen zu folgen. Los geht es auf der ehemaligen Tenne des Hofes mit einem Kaffeetrinken mit selbstgebackenen Kuchen. Daran schliesst sich ein Hofrundgang an, der in zwei Gruppen absolviert wird. In fast zwei Stunden erläutern der Bauer und seine Tochter alles Wissenswerte über die Aufzucht von Kälbern und die Versorgung von Milchkühen in einem hochmodernen Offenlaufstall mit Melkrobottern und vielen automatisierten Ver- und Entsorgungseinrichtungen. Was sich in einem Presseartikel sehr technokratisch liest, ist in dieser Hofpraxis ein Prozess, der von imensem Wissen um jedes einzelne Tier und durchdachten und möglichst tiergerechten Produktionsprozessen getragen wird. Das „Wohlfühlen“ der Tiere hat dabei einen hohen Stellenwert. Mit Begeisterung und „Brennen für ihre Arbeit“ ist der gesamten Familie im wahrsten Wortsinn infiziert. Auch Fragen, die kritische Aspekte dieser hochtechnisierten Landwirtschaft ansprechen, wie z.B. die Gülleproblematik und Belastungen von Boden und Wasser, werden kompetent beantwortet. Nach der Führung gibt es noch genügend Zeit, bei Grillwurst und Kaltgetränken zu klönen und den Nachmittag ausklingen zu lassen. „Soviel Begeisterung für die Landwirtschaft hatte ich nicht erwartet. Trotz der langen Zeit von zwei Stunden waren die Informationen und Eindrücke spannend, kurzweilig und manchmal auch überraschend. Ich habe niemanden gesehen, der hier nicht beeindruckt weggegangen ist,“ zieht Werner Holkenbrink aus dem Organisationsteam des Sportvereins sein Fazit. Elke Buller, die zweite Organisatorin dieses Nachmittags fügt hinzu: „Wir bedanken uns besonders bei der Familie Große Börding/Plogmann, die uns so herzlich aufgenommen und diese Einblicke in ihre Arbeit und ihr Leben ermöglicht hat. Wir freuen uns, hier gewesen sein zu dürfen.“