Der neue Kunstrasenplatz muss wirklich super sein. Denn trotz regnerischem Wetter konnte man den Mädels und Jungs der E-Jugenden, die den Platz offiziell mit einem Turnier eröffneten, ihre Spielfreude ansehen. Das bestätigten sie auch lauthals als Bürgermeister Peter Gausmann in seiner Eröffnungsrede danach fragte. Er war einer von fünf Festrednern bei der Einweihung des Platzes.


Der 1. Vorsitzende Norbert Niemeyer begrüßte alle Erschienen und bedankte sich bei den Beteiligten. An die Vertreter aus Rat und Verwaltung richtet er die Worte: „Ohne euren Beitrag wäre das nicht möglich gewesen. Die Zusammenarbeit mit euch ist super.“

Auch seinen Vorstandskollegen ist er sehr dankbar. Die Rechnung von 190.000€, die er kurz nach Platzabnahme erhielt, hat ihm das Ausmaß seiner Haftung ganz deutlich gemacht. Für so eine hohe Einzelrechnung war er noch nie verantwortlich. Aber er wusste: „Ich bin nicht alleine und werden von meinen Kollegen und auch der Fußballabteilung mitgetragen.“


Hartmut Hempen vom Landessportbund ging darauf ein wie viel Vorarbeit ein solches Projekt doch Bedarf. Zum Beispiel muss der Vorstand erst einmal ein Seminar belegen bevor er überhaupt einen Antrag auf Förderung eines solchen Projekt gestellt werden darf. Diesen Teil und auch die nachfolgende Bau- und Kostenüberwachung hatte der Vorstand gut im Griff.
Der Architekt Dürkop erinnert sich noch daran, wie vor 15 Jahren der erste Kunstrasenplatz in der Niedermark entstand. Er ist froh, dass er wieder zahlreiche Tipps geben konnte. Und er versprach: „In 15 Jahren mit 83 kommt ich nochmal wieder und baue euch einen neuen Kunstrasenplatz.“
Der Leiter der Fußballabteilung Thomas Backhaus spricht im Namen der ganzen Abteilung einen großen Dank an den Verein und insbesondere an Norbert Niemeyer aus. Die Fußballer haben besonders in der Bauphase gemerkt, wie wichtig dieser zweiten Platz „im Stern“ ist. Jetzt freuen sie sich unheimlich, dass sie diesen tollen Platz haben. Eine gewisse Gewöhnungszeit werden alle wohl noch brauchen, um sich vom schnellen sandverfüllten Platz auf den granulatverfüllten umzustellen. Im Anschluss konnte dies direkt im Spiel der Altherren gegen den HSV unterstützt durch den Bürgermeister erprobt werden. Backhaus hoffte auf ein interessantes Spiel und natürlich einen Sieg seines Vereins. Doch leider blieb es bei einem 3:3 Unentschieden.